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| Diese Seite zeigt einige Zeitungen aus der Vorkriegszeit in ihrer typischen Erscheinung in Frakturschrift, sowie einige, die G. Helzel im gleichen Stil neu herausgegeben hat. Sie sollte deshalb eine Anregung geben, Zeitungen nun wieder in Frakturschrift erscheinen zu lassen. Die Schriften sind zumeist für Rechnersatz erhältlich. |
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Die
Hamburger Nachrichten, vor dem Kriege
Hamburgs größte Zeitung, wurden von der NSDAP verboten. Die
Zeitung erschien letztmals am 9. März 1939. Ohne Vorwarnung,
ohne eine eigene Zeitung weiter herausgeben zu können, mußte
der Verlag plötzlich aufhören. Sein Verlagsgebäude
im Speersort 11 wurde abgerissen, und die NSDAP Hamburg baute
an der Stelle des alten Verlagsgebäudes das jetzige
Pressehaus, das den Krieg überdauerte. 
Die Hamburger Nachrichten waren einst Zeitung Otto von Bismarcks genannt worden, weil sie dem Eisernen Kanzler, dessen Standbild noch heute das größte Hamburgs ist, nach seiner Entmachtung die Erlaubnis zu schreiben gab. Nach 1945 konnte sie nicht mehr erscheinen, weil einmal Springer bevorzugt eine Konzession fur Zeitungen erhielt, zum anderen der Sohn (und Erbe) des Herausgebers Dr. Hermann Hartmeyer gefallen war. Nach 59 Jahren hat Gerhard Helzel erstmals im Jahre 1989 mit der Neuherausgabe der Zeitung im Format A 4 begonnen, die Sie hier kostenlos herunterladen können. Diese Zeitung ist eine wahre Fundgrube für Hamburg-Freunde, eine echte Hamburgensie. Wir freuen uns, wenn Sie sich auch dafür interessieren.
Dr. jur. Hermann Hartmeyer (6. 8. 187523. 6. 1965), der letzte Verleger der Hamburger Nachrichten.
Die "Hamburger Nachrichten", Titelblatt der letzten normalen Ausgabe vom 9. März 1939 (vor dem Verbot) mit dem Schlußwort von Fritz Roßberg, im tif-Format 480 kB, zum Ansehen oder kostenlosen Herunterladen.
Die "Hamburger Nachrichten", Ausgabe von 1998, im PDF-Format 1 MB, neue farbige Auflage, zum kostenlosen Herunterladen.
Die "Hamburger Nachrichten", Ausgabe von 1999, im PDF-Format 780 kB, neue Auflage, zum kostenlosen Herunterladen.
| Eingang Emilienstr. der Leipziger Neuesten Nachrichten | |
![]() Die Zeitung "Leipziger Neueste Nachrichten" vom Dez. 2004 im PDF-Format 303 kB, neue Auflage in Farbe, zum kostenlosen Herunterladen.
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Neu:
Seite der
Zeitung "Leipziger Neueste Nachrichten" über ehemalige
geistige Sammelpunkte Leipzigs und das Künstlerheim "Sieben-Raben-Haus"
(Frau von Holstein)
aus Nr. 148/149 vom 27./28. 5.
1928, jpg-Datei 1,36 MB.
Die Zeitung Leipziger Neueste Nachrichten wurde vom Kaufmann Edgar Julius Herfurth (21. Oktober 1865 21. Mai 1950) gegründet. Er stammte aus der vermögenden Handels- und Tuchfabrikantenfamilie Herfurth (Wohnsitz auf dem Gut Prödel, Gemarkung Markkleeberg). 1892 gründete er mit seinem Bruder Paul Herfurth die Firma Edgar Herfurth & Co. in Leipzig. Mit der Firmengründung erfolgte die Übernahme der Leipziger Nachrichten, die von den Brüdern Herfurth sofort in Leipziger Neueste Nachrichten und Handelszeitung umbenannt wurde und die bis 1945 zu den führendsten und auflagenstärksten Tageszeitungen zählte. Edgar Julius Herfurth förderte zugleich das 1916 eröffnete Zeitungswissenschaftliche Institut sowie die Einrichtung der Studienabteilung für Wirtschaftsjournalistik und Zeitungsbetriebslehre an der Leipziger Handelshochschule. Sommers wohnte Edgar Julius Herfurth bis 1945 üblicherweise auf dem Familiensitz in Prödel. Nach 1945 verließ er Leipzig, nahm seinen Alterssitz im Fichtelgebirge und starb am 21. Mai 1950 in Marktredwitz/Oberfranken. (Angaben nach: Peter Taubenheim, Netzseite der Gemeinde Markkleeberg)
Das Verlagsgebäude befand sich zunächst in der Emilienstraße, später im Petersteinweg 19. Die Gebäude wurden bei der Bombardierung Leipzigs schwer getroffen. Das letztemal erschienen die LNN am 18. April 1945. Zeitzeugen berichten, daß die Zeitung am Vormittag noch in Leipzig verteilt wurde, aber am Nachmittag die Amerikaner einmarschierten und die Zeitung sofort einstellten. Bemerkenswert aber war, daß sie als wohl einzige große Zeitung zuletzt wieder in Frakturschrift erscheinen mußte, weil die Maschinen mit Antiqualettern in der Emilienstraße vernichtet worden waren und daher wieder die als Reserve noch vorhandenen Frakturtypen verwendet werden mußten. Mir gelang es, die Leipziger Neuesten Nachrichten noch einmal zu drucken, und zwar in einer sehr verkürzten Ausgabe mit nur vier Seiten im Format A 4, um Walter Niemann zu ehren (oben zum kostenlosen Herunterladen).
Pößnecker Zeitung
1.
Seite der "Pößnecker
Zeitung"
vom 16.1.1886, im tif-Format 329 kB, zum
kostenlosen Herunterladen.
Die "Pößnecker
Zeitung"
vom 16.1.1886, alle 4 Seiten, PDF-Format 1 MB,
zum kostenlosen Herunterladen.
Titelseite der "Pößnecker
Zeitung"
Nr. 26 vom 31.1.1941, tif-Format
525 kB, zum kostenlosen Herunterladen.
Die "Pößnecker Zeitung"
von 2004,
PDF-Format 305 kB, neue Auflage, zum kostenlosen Herunterladen.
Die "Pößnecker
Zeitung" von 1999 für
Ziegenrück (Thür.), PDF-Format 339 kB, neue Auflage, zum
kostenlosen Herunterladen.
Der "Kötztinger Anzeiger" von 2004, im PDF-Format 102 kB, vorerst nur 1 Probeseite, zum kostenlosen Herunterladen.
Saalfelder Kreisblatt
Das "Saalfelder Kreisblatt" vom Juni 2006 im PDF-Format 130 kB, zum kostenlosen Herunterladen.
"Saalfelder Kreisblatt", Titelseite vom 27. Mai 1894 im tif-Format 274 kB, zum kostenlosen Herunterladen.
General-Anzeiger für Ludwigshafen am Rhein

Zeitungskopf des General-Anzeigers
für Ludwigshafen am Rhein, Aufmachung von 1931.
Die Zeitung wurde 1875 von Julius Waldkirch (9.5.1840
5.8.1911) als Generalanzeiger für Mannheim-Ludwigshafen
gegründet.
Julius Waldkirch kam 1865 von Freiburg, wo er seine Lehrzeit
beendet hatte, nach Mannheim und ließ sich im gleichen Jahre in
Ludwigshafen am Rhein nieder, wo er die Buchdruckerei Julius
Waldkirch gründete.
"General-Anzeiger Ludwigshafen", Titelseite vom 2. Januar 1931 im tif-Format 578 kB, zum kostenlosen Herunterladen.
Dipl.-Ing. Gerhard Helzel, Timm-Kröger-Weg
15, D-22335 Hamburg, Tel. 040-505374. E-Post: ![]()