zurück zur Startseite
Hugo Rüter
Uraufführung Hugo Rüter, 3. Symphonie, Montag, 25. Mai 2009, 19 Uhr, Freitag, 5. Juni 09, 20 Uhr Video-Clip von der Uraufführung, für Windows ME und XP (ca. 4 min., wmv-Datei 15 MB). Die beiden Aufführungen
sowie Brahms' 2. Klavierkonzert sind auf DVD erhältlich.
|
Hugo Rüter, der bedeutendste
Wandsbeker Komponist, wurde am 7. September 1859 in Hamburg
geboren, und zwar ganz in der Nähe des Michel in der
2. Jacobstraße 6. Diese Straße ist nicht mehr vorhanden,
sondern nur noch die ehemalige 1. Jacobstraße, heute
Jakobstraße. Sein Vater Christian war Werkmeister in einer
Segelmacherei am Hafen. Die Familie wohnte bei dem Bruder der
Mutter Rüters, Eduard Schierwater. Er betrieb dort eine
Krämerei und ein Kohlengeschäft. Rüters Mutter Emilie,
geborene Schierwater, schneiderte für eine Mäntelfabrik Heimann
in Berlin. Hugo Rüter hatte zwei Geschwister, Adolf und Olga.
Durch die nahe Michaeliskirche war er schon seit früher Kindheit
mit der Musik in Berührung gekommen. Ganz benachbart war die
Englische Kirche am Zeughausmarkt (heute noch vorhanden) und die
erste Hamburger Baptistenkirche, welche 1943 vernichtet wurde.
Die Eltern zogen einige Jahre nach seiner Geburt in die
angrenzende Böhmkenstraße um, und Rüter besuchte die Schule in
der Mühlenstraße (heute: Gerstäckerstraße), wo ihn die
Tochter des alten Schulmeisters Peemöller unterrichtete und wo
auch zwei weitere Brüder seiner Mutter wohnten. Wie aber kamen
die Rüters nach Wandsbek? Die Firma der Mutter Rüters zog wegen
zollrechtlicher Vorteile nach Wandsbek um. So mußte zuerst die
Mutter nach Wandsbek umziehen, und der Vater folgte bald darauf
nach, mußte aber dafür die Segelmacherei aufgeben, weil der
Hafen zu weit entfernt war. Die Familie wohnte zuerst Ecke Von-Bargen-Wandsbeker
Zollstaße, wo sie einen Garten hatte und Haustiere hielt. Ein
Freund riet Vater Christian, doch eine Fischräucherei in
Wandsbek zu eröffnen. Da gab es zu der Zeit kein solches
Geschäft, und so begann Christian Rüter, das Handwerk des
Fischräucherns zu lernen. Er mietete dazu erst das Haus Nr. 3 in
der Kampstraße.
Hugo Rüter besuchte dort zuerst die Schule, welche
in einem Hintergebäude der Küsterei in der Lübecker Straße
gegenüber der Kirche lag. Aus demselben Schulgebäude hatte wohl
einst Matthias Claudius seine Rebecca geholt. Dann ging Rüter
auf die 1868 gegründete Mittelschule am Lärmberg. Nach der
Konfirmation im Jahre 1873, mit 14 Jahren, ging er von der Schule
und begann auf Anraten seines Lehrers Scheibler eine Ausbildung
für den Lehrberuf. Eine Anstellung als Präparand erhielt er mit
15 Jahren an der evangelischen Kirchenschule in Hamm (an der
Hammer Landstraße, Ecke Hübbesweg), welche bis 1877 bestand.
Von dieser Schule ist heute nichts mehr zu sehen, sie wurde
wahrscheinlich im letzten Kriege zerstört. Rüter lernte Geige
und spielte diese gern in der Pause auf dem Schulhofe. Mit fünf
weiteren Präparanden zusammen schlief er in einem großen Zimmer.
Das Essen erhielten sie beim Hauptlehrer. Er mußte die unterste
Klasse mit 70 Schülern, Knaben und Mädchen, unterrichten. Erst
mit 15 Jahren lernte er dann auch Klavier. Rüter zeigte sich
besonders begabt im Gesangsunterricht. Mit 17 Jahren meldete er
sich daraufhin beim Direktor des Conservatoriums, Prof. Julius
von Bernuth (Abb. rechts) an und bestand die
Aufnahmeprüfung. Daraufhin war Rüter von 18761882
Schüler bei Carl Georg Peter Graedener, Hugo Riemann, Karl F.
Armbrust, Carl Louis Bargheer und Heinrich Degenhardt. 1880 schuf
er seine 1. Symphonie in cis-moll. Seine Freundin Franziska Lewis,
die mehrere Sprachen beherrschte und eine gute Klavierspielerin
war, veranlaßte, daß diese für Klavier gesetzt wurde. Leider
ist das Original verbrannt und der Klavierauszug verschollen. Das
von Bernuthsche Conservatorium befand sich damals in der
Wexstraße 15, Erdgeschoß (viel später erst in der Großen
Theaterstraße im Hause des Klavierfabrikanten Börs); bei einem
der dort abgehaltenen Konzerte lernte er 1883 seine Frau Caroline
Garzmann, eine Freundin seiner Schwester Olga, kennen. Statt
Franziskas heiratete er diese, und zwar am 12. November 1885 in
der Villa Jüthornstraße 16, Ecke Ernst-Albers-Straße, die dem
damals international bekannten, musikliebenden Mikroskopiker Curt
Rodig gehörte, dessen Präparate in die ganze Welt hinausgingen.
Dort hatte Rüter schon als Junggeselle ein Jahr lang gewohnt.
Die Neuvermälten zogen in die damalige Lübeckerstraße 144,
heutige Wandsbeker Zollstraße. Rodig hatte drei Töchter, die
Rüter unterrichtete, eine davon Cellistin. Die Villa wurde
vermutlich 1943 durch Fliegerbomben vernichtet. (Die heutige
Numerierung der Jüthornstraße stimmt nicht mit der damaligen
überein.) Rüters Schwester Olga heiratete den Besitzer des
bekannten Wandsbeker Ballhauses Reisner, einen Herrn Reisner.
Unter den Schülern des Konservatoriums hatte Rüter zwei Freunde: Der eine, Gustav Effe, war blind, der andere, August Nölck (1862-1928), geboren in Lübeck, schuf über 250 Werke, die ab und zu auch heute noch gespielt werden. Darunter sind auch zwei Konzerte. Besonders bekannt ist seine Schule für Cello. Nölck heiratete Rüters erste Freundin Franziska Lewis.
Die Einnahmen aus Vater Christian Rüters Fischgeschäft waren so ansehnlich, daß er bald das Nachbarhaus Nr. 4 in der Kampstraße bauen konnte. Dort befindet sich heute eine dreischenklige Grünfläche zwischen den beiden Straßen. Schließlich baute Christian Rüter noch die beiden Häuser Kampstraße 84 und 85 genau gegenüber. Dort zog er mit dem Fischgeschäft ins Erdgeschoß und Hugo 1887 mit seiner Frau in den 1. Stock, wo sie 56 Jahre lebten. An der gleichen Stelle befindet sich heute der Eingang der Sporthalle Wandsbek. Von 1897 bis 1925 wirkte Hugo Rüter in Wandsbek als Gesangslehrer am Matthias-Claudius-Gymnasium und an der Realschule. 1913 wurde er zum Königlichen Musikdirektor ernannt. Durch den bei der Operation Gomorrha erfolgten 3. Bombenangriff auf Hamburg in der Nacht des 30. Juli 1943 durch 756 britische Kampfbomber wurde neben einem großen Teil der Stadt Wandsbek auch das Heim des Künstlers vernichtet, mitsamt seinem großem Konzertflügel, den ihm der Vater zur Hochzeit geschenkt hatte, und dem größten Teil seiner Orchesterwerke. Auch alle umstehenden Häuser wurden damals zerstört und leider nicht wieder aufgebaut.
Hugo Rüters Schaffen ist recht umfangreich, es umfaßt folgende Werke: sieben Symphonien, eine Sinfonietta, die Opern Eulenspiegel*, Frau Inge und Die Schildbürger, das Singspiel Unterm Regendach, ein Oratorium Maria für Einzelstimmen, Chor und Orchester; Musiken zu König Oedipus, Antigone und Philoktetes von Sophokles und zu Alkestis von Euripides und die auch gedruckt erschienene Kaiser-Ouvertüre. Kammermusik von Hugo Rüter: sechs Streichquartette, sieben Quintette für Streicher und Holzbläser; Sextett für zwei Violinen, zwei Bratschen und zwei Celli; fünf Trios; drei kanonische Suiten für Violine und Viola, 20 Sonaten für Violine und Klavier, 12 Sonaten für Bratsche und Klavier; drei Sonatinen für Violine und Viola; drei Sonaten für Flöte und Klavier; zwei Romanzen für Violine und Klavier (die 1. in A-Dur erschien gedruckt bei Kurt Sauermann, Wandsbek), eine Sonate für Klarinette und Klavier; eine Sonate für Horn und Klavier; zwei Sonatinen für Klavier zu vier Händen und Cello. Klaviermusik von Hugo Rüter: 12 Sonaten, drei Sonatinen und drei Sonaten für Klavier zu vier Händen. Außerdem schrieb er noch folgende Werke: Ouvertüre Wilhelmus von Nassauen und die Suite Abendständchen (für Kavalleriemusik); ein Violinenkonzert; Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten, eine Reihe von Kanons für Bariton und Chor mit Begleitung von Flöte, Klarinette, Horn und Klavier; zwei Arien, Lieder (5 Lieder gedruckt bei Schuberth-Leipzig; 6 Liliencron-Lieder bei Romana-Hamburg 2005), Chöre, weitere Kompositionen, Orgelwerke und eine Klavierschule. Er starb am 25. Dezember 1949 in Mieste Kreis Gardelegen (Altmark, östlich von Wolfsburg). Seine Frau Caroline, geb. 12. Nov. 1860, folgte ihm nach am 3. März 1966 im hohen Alter von 105 Jahren. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Raimund (s. unten), Walther (geb. 1888), welcher später in Möln lebte, und Gertrud (geb. 6. Mai 1898, gest. 22. März 1989).
Rüter wohnte im
2. Stock des Hauses Kampstraße 84, die 1951 ihm zu Ehren in
Rüterstraße umbenannt
wurde, ganz
rechts im nebenstehenden Photo (Blinkanzeige). Die dort
sichtbaren Häuser sind alle im Kriege vernichtet und nicht
wieder aufgebaut worden.
Unten ist im Oval ist zu sehen: die Ehefrau Caroline Rüter (sie wurde 105 Jahre alt), die Tochter Gertrud Rüter und der Komponist. Daneben die Familie Rüter mit Tochter Gertrud und den Familien der beiden Söhne.
Wo sein Wohnhaus stand, ist heute der Eingang der Sporthalle Wandsbek.
Beim 3. Luftangriff am 30. Juli 1943 auf Hamburg
wurde fast ganz Wandsbek zu einem Trümmermeer; so wurde z. B.
das links abgebildete alte Wandsbeker Rathaus mit anderen
prachtvollen Häusern völlig zerstört und nicht wieder
aufgebaut. Da auch sein Haus vernichtet war, konnte Rüter, der
ein tief romantischer Mensch war, sich sicherlich nicht mehr in
Wandsbek zurechtfinden.
Er war deswegen nicht bereit, in Wandsbek eine neue Bleibe zu suchen und wohnte bis zu seinem Tode in dem Bauernhof der Fam. Häusler der Kolonie Lenz bei dem Dorfe Mieste in der Altmark. Die Abb. links zeigt den Bauernhof. An seiner Stelle ist heute nur noch eine leere Stelle mitten im Walde; ein Blitz hatte nämlich eingeschlagen, so daß der schmucke Bauernhof vollständig abbrannte. So ist auch Rüters letzte Wohnung vernichtet. Den heutigen Zustand zeigt die Abb. daneben. Nur noch die Scheue rechts ist erhalten. Seine Frau und Tochter lebten dann in der Riesebergstraße 22 in Mieste, in der Abb. rechts vor dem Wohnungseingang zu sehen.
|
![]() |
Links: die Familie Rüter: von links nach rechts: hinten: Hugo, daneben Caroline, Gretel und Walther Rüter, vorne: Gertrud, Emmi und Raimund Rüter mit Kind. |
Bauernhof Häusler, Kolonie Lenz, |
|
Wohnhaus von Caroline und Gertrud
Rüter |
Die Abb. links zeigt die Gegend um die Kirche St.
Michaelis, wo Rüter geboren wurde, vom Schaarmarkt her gesehen (Gemälde
von Rob. Kammerer, um 1880?). Die Abb. rechts zeigt den Titel des
Textbuches zu Rüters
Oper
Eulenspiegel. Das Buch wurde 1906 vom Verlag Fr.
Puvogel in Wandsbek gedruckt.
* Die Ouvertüre zu Eulenspiegel wurde von G. Helzel eingespielt und ist auf den Rüter-CDs enthalten.
Zudem spielte G. Helzel noch von Hugo Rüter ein:
die 1., 2. und 5. Klaviersonate, die Ballade, 2 Lieder aus Sommerfäden op. 1 und die 6 Lieder nach Texten von Detlef von Liliencron.
Beispiele
zum Anhören:
Ballade von Hugo Rüter (Ausschnitt)
zum Herunterladen / Hugo Rueter's Ballad (part) for download
Hugo Rüter, 3. Symphonie, Anfang (4
Min., 1 MB). Verbesserte Einspielung 2006. (Unter Verwendung von
Gary Garritan's "Garritan Orchestral Strings™".)
Hugo Rüter, Sonate 1 für Klavier,
Anfang (ca. 1 Min., 713 kB).
Hugo Rüter, Trauermarsch (3. Satz der
2. Symphonie, Anfang, ca. 2 Min., 713 kB).
Blumenbild von Gertrud Rüter
Video-Film
über Hugo Rüter, für
Windows ME und XP (Kurzfassung ca. 4
min., wmv-Datei 3,12 MB).
DVD über Hugo Rüter
mit der langen Fassung (44 min) mit seltenen Bildern von Wandsbek
und Hamburg, Euro 17,-.
Hugo Rüter, CD 1.
Enthält: Klavier-Sonate Nr. 1, 2, 5; Ballade; Romanze A-Dur für
Violine und Klavier; 2 Lieder aus Sommerfäden op. 1
(Paul Schmolke, Bariton); 6 Lieder nach Gedichten von Detlef von
Liliencron (Ursula Henke, Sopran); Vorspiel zur Oper
Eulenspiegel (Original-Orchesterfassung). Einspielung von Gerhard Helzel.
12,50 + 2,00 Porto.
Notenbeispiel:
Luisenlied (Hugo Rüter), PDF-Datei 245 kB,
kostenlos herunterzuladen (bitte auf Notensymbol klicken):
Weitere Noten von
Hugo Rüter.
Hugo Rüter, 3. Symphonie a-moll. Diese 1930-32 entstandene
Pathetica, wie man sie vielleicht nennen könnte,
wurde von Rüter und seinem Sohn Raimund für verbrannt gehalten.
Gerhard Helzel hat sie wiederentdeckt und den Notensatz erstellt.
Er sieht sie als Meisterwerk an. Danach hat sie nun das
Wandsbeker Sinfonieorchester unter Eva Caspari eingespielt.
Neueinspielung, zusammen mit: Romanze A-dur für Violine mit
Orchesterbegleitung und Ouvertüre zur Oper
Eulenspiegel, nur 15,00 + 2,00 Porto. 
Neu! Hugo Rüter, 3. Symphonie a-moll wie oben, aber als Film-Ausgabe
auf DVD. Einspielung vom 25. Mai 2009,
Rudolf-Steiner-Schule Bergstedt, 18,00 + 2,00 Porto
Die CD enthält nun auch ein Orgelwerk Rüters: die Sonate Nr. 2 für Orgel und Violine von 1942 (15 min). Es ist das einzige Orgelwerk Rüters, das noch vorhanden ist.
Die Sonate Nr. 2 für Orgel und Violine als Partitur, erstmals herausgegeben. 8,00 + Porto.
Hugo Rüter, Aus Einsamkeiten, Gedichte. Taschenbuch, 94 Seiten, Fraktursatz, 12,00 + 2,- Porto (Abb. rechts).
Neu! Hugo Rüter, Biographie, (Autobiographie
mit Anmerkungen von Raimund Rüter, Wolfgang Hoyer, Gerhard
Helzel). Geheftet, Farbumschlag, 4 SW-Tafeln, 32 S., Euro 8,-.
Sein Sohn Raimund Rüter (rechts)
war ebenfalls Komponist. Er wurde am 31. August 1886 in Wandsbek
geboren. Seinen ersten Unterricht empfing er von seinem Vater;
später war er in einem niederrheinischen Ort, wo er als Kaufmann
arbeitete, Schüler eines Kirchenmusikers. Im 1. Weltkriege stand
er vier Jahre als Soldat an der Front. Nach dem Kriege
vervollständigte er seine musikalische Ausbildung. Kompositionen
von Raimund Rüter: Sechs Werke für Bläser; Kleine Blasmusik
für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn; Suite, für
Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott; Suite für Flöte, Oboe,
Klarinette, Fagot und Horn-Trio für Oboe, Klarinette und Fagott;
Variationen über Wenn jemand eine Reise tut für
Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott; ein Streichquartett; drei
Walzer für kleines Orchester; drei Lieder für eine Singstimme
und Orchester mit Harfe (nach Texten von Johanna Wolff),
Deutsche Schicksalswende, eine Reihe von acht Liedern
für gemischten Chor; Der Ostlandwind für gemischten
Chor oder Männerchor, verschiedene Klavierkompositionen, und
etwa 20 Chorwerke und rund 400 Lieder, Gesänge und Duette nach
Texten von Matthias Claudius, Brentano, Eichendorff, Klaus Groth,
Storm, Dauthendey, Löns, Ricarda Huch, Hans Friedrich Blunck,
Heinrich Andresen. Raimund Rüter, der als Kaufmann in Bremen
lebte, stellte im Jahre 1961, in seinem 75. Lebensjahre, das
Werkverzeichnis** der Werke seines Vaters zusammen. Er wohnte in
Bremen bis zu seinem Tode am 10. Juli 1968 in der Ingelheimer
Straße 61. Seine Frau Emmi geb. Koch starb ein Jahr später, am
18. Juli 1969. Der Verbleib des Nachlasses, der auch einen
großen Teil der Werke seines Vaters umfaßte, ist nicht bekannt.
Raimund Rüter hatte zwei Kinder: eine Tochter namens Gisela verh. Sauthoff, und einen Sohn namens Hugo Friedrich Rainer, der 1945 in der Sowjetunion als vermißt gemeldet ist. Dadurch wurde die Arbeit an Hugo Rüters Werk nicht msehr fortgesetzt.
Raimund Rüter,
Spruch, Lied für Tenor und Streicher (Text von Hans
Friedrich Blunck), Anfang 1 MB.
Zu den
Wandsbeker Komponisten gehört auch
Fritz Glamann, geb. 29. 10.
1899, gest. 10. 11. 1969, zuletzt Organist der Wandsbeker
Kreuzkirche. Er schrieb eine Oper Walter, 2
Symphonien (eine in c-moll, eine in d-moll, erstere uraufgeführt
1925 in Hamburg und in Wandsbek am 4. 2. 1930 im Anschluß an die
2. Symphonie Rüters, jeweils unter dem Dirigenten Emil
Leichsenring), viele geistliche und weltliche Werke, die zum Teil
leider durch Feindeinwirkung verbrannt sind.
** Das Werkverzeichnis Hugo Rüters als PDF-Datei 32 kB zum kostenlosen Herunterladen.
Dipl.-Ing. Gerhard Helzel, Timm-Kröger-Weg 15, D-22335 Hamburg, Tel. 040-505374.
Zurück zur Startseite