Czernowitz

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Czernowitz ist die Hauptstadt der Bokuwina, übersetzt Buchenland. Ukraïnisch (Ruthenisch): Чернівці, Russisch: Черновци, Rumänisch: Cernăuţi.

Czernowitz, die Stadt meiner Eltern und Großeltern:

Haus des Zeichenprofessors Julius Helzel

in Czernowitz-Rosch Nr. 1417


Villa Josefine, Czernowitz (Bukowina),
Flurgasse 46 (Temperazeichnung von F. Schumann)



Villa Josefine des Stadtbaumeisters Julius Hosbein,
Czernowitz, Flurgasse 46 (erbaut 1903)

Meine Großeltern:


Josefine Johanna Hosbein geb. Kohlruß,
geb. 17.6.1879 in Sereth, gest. 9.12.1955 in Ranis
Schwester von Dr. Alfred Kohlruß


Julius Hosbein,
Stadtbaumeister von
Czernowitz (Bukowina),

geb. 24. 2.1867 in Czernowitz,

gest. 5.2.1941 in Bad Flinsberg


Julius Robert Helzel,
Zeichenprofessor
in Czernowitz,
geb. 28.3.1874
in Steinschönau (Böhmen),
gest. 23.8.1927
in Czernowitz

Friederike Helzel, geb. Bolek;
geb. 8.12.1885 in Steinschönau (Böhmen),
gest. 15.10.1922 in Czernowitz.
Sie wurde nur 37 Jahre alt.
Aquarell von Julius Helzel.

Czernowitz und Umgebung:


Ringplatz in Sereth, Geburtsort Josefine Hosbeins


Hauptstraße in Czernowitz, Straßenbahngleise

 


Czernowitz, Marmorsaal der Bischöflichen Residenz mit Gedenktafel an König Ferdinand und Königin Maria von Rumänien

Czernowitz, Bischöfliche Residenz

Czernowitz, Universität, um 1930.
Hinten: Bischöfliche Residenz, rechts:
evangelische Kirche.

Czernowitz, evangelische Kirche, um 1935

Czernowitz, Wochenmarkt, 1935


Czernowitz, Griechisch-Katholische Kirche in der Russengasse, um 1935


Czernowitz, Kathedrale, um 1935


Czernowitz, kath. Herz-Jesu-Kirche,
um 1935


Czernowitz, Stadttheater, 1935


Sereth, gr. kath.Kirche, 1910


Erinnerung an den gemeinsamen Ausflug zum Czonbafer 1916“

Am Bahnsteig in Czernowitz

 
3 Bekannte meiner Eltern:
Hagel, Heine, Jos. Schradi.
Hinten: Kriegerdenkmal am Czernowitzer Ringplatz.


L.: Czernowitzer Mädchen mit Zöpfen; r.: Else Helzel (Schwester meines Vaters) in der Helzel-Wohnung

 

Meine Eltern und Schwester:



Friedrich Helzel,

Dipl.-Ing.
Vermessungs-
technik,

geb. 17.5.1907 in Czernowitz,

gest. 16.3.1984 in Ludwigshafen


Links: Gerhard Helzel, rechts: Elke Helzel.
Mitte: Gertrude Josefine Helzel,
geb. 1.7.1908 in Czernowitz,
gest. 8.7.1983 in Ludwigshafen

 

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Steinerne Zeugnisse erinnern heute zwar noch an das »Goldene Zeitalter« der k.u.k. Monarchie, als Czernowitz die pulsierende Hauptstadt des Kronlandes Bukowina war und stolz die östlichste Universität des Westens vorwies. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg war die Vielvölkermetropole eine menschenleere Stadt. Die Deutschen hatte man »heim ins Reich« geholt, die Juden ausgerottet, die Polen, Ungarn, Armenier waren während des Krieges geflohen, und die Rumänen gingen, als die UdSSR die nördliche Bukowina annektierte. Das Buch zeigt in vielen Bildern das alte Czernowitz und stellt ihm das heutige Tschernivzy gegenüber. Die Autoren erzählen von der Vergangenheit und Gegenwart der Stadt und beleuchten die besondere Rolle, die die Literatur hier spielte. So ersteht vor dem Auge des Lesers eine untergegangene Kulturmetropole, die es verdient hat, wieder entdeckt zu werden

Verwandte und Bekannte aus Czernowitz und Umgebung
(zum Vergrößern bitte anklicken):


InschriftVilla Josefine, Trautes Heim ist Glück allein“.
Dr. A. Kohlruß, Ehepaar Hosbein


Czernowitzer Mädchen
5. Klasse 1920


Hochzeit meiner
Eltern 3.10.1935


Trauerzug für Landesgerichtsrat Dr. jur. Alfred Kohlruß, Gründer des Deutschen Volksrates in der Bukowina


Julius Helzel im Garten mit 2. Frau
Fanny, Tochter Else, Sohn Artur


Gertl, Cousine meiner Mutter,
in Mies (Böhmen), 1923,
mit selbstgeschnitzten Möbeln


Meine Urgroßmutter
Wilhelmine Regina Kohlruß
geb. Beck, geb. 1843 Sereth, 1866


Urgroßeltern
Wilhelmine und Josef Kohlruß (geb. 1841 Radautz), 1868


Ururgroßvater
Franz Xaver Beck
geb. 2.12.1812 in Sereth


Ururgroßmutter
Aurelia Beck geb. Streng
geb. ca. 1812

 
Vaters Mutter Friederike Helzel
mit Kindern (starb mit 37 J.)


Sonnenblumen,
Aquarell von Julius Helzel

 
Wiese am Walde,
Aquarell von Julius Helzel

 
Grab Fam. Kohlruß (Josef, Wilhelmine, Tochter Maria verh. Malecki) in Sereth 1923

 
Verlobung meiner Urgroßeltern: Wilhelmine Beck und Josef Kohlruß empfehlen sich als Verlobte 23.6.1866“


Gertrude Hosbein (meine Mutter) zur Konfirmation


Nunia und Fritz Lichtenberger,
Gertrude und Wilhelmine Hosbein, links Katze Guckele-Mandele“


Dr. jur. Alfred Kohlruß (geb. 1875).
Er hatte 2 Söhne, Walter und Eberhard.


Kohlruß-Kinder:
Maria, Josefine, Alfred,
Erwine, 1883


Maria, Alfred, Josefine Kohlruß 1895


Magd Maria Naperkowski,
Fritz und Nunja Lichtenberger,
vorn: unbekanntes Paar,
Gertrude und Wilhelmine Hosbein
(Villa Josefine)


Veranda der Villa Josefine
mit im Hintergrund sichtbarem
Wandgemälde


 
Urgroßeltern
Wilhelmine + Josef Kohlruß,
r.: Margarethe Hosbein geb. Neugebauer (geb. 1834 in Satulmare) und Hermann (geb. 1820 in Czernowitz). Vorne: Ururgroßeltern Franz Xaver + Aurelia Beck.
Aufnahme 1869 Radautz

 
Urururgroßvater
Michael Beck.
Aufnahmen der Urururgroßeltern
von Fotograf Rudolf Eder
in Lwow (Lemberg)

 
Urururgroßmutter
Francisca Beck geb. Heimann.

Heirat mit Micheal Beck ca. 1812 ?

 
Unbekannte Czernowitzer Familie
Aufnahme: Photo König

 
Handschrift meines Großvaters
Julius Helzel: Die herzlichsten Glückwünsche und zur Erinnerung an Ihren alten Zeichenlehrer, Cernăuţi,
3. September 1921“

 
Handschrift meiner Großmutter
Josefine Hosbein:
Meine Mutter gbe. Wilhelmine Beck, und ihre Schwester, Leontine Beck“

 
Familie meines Großvaters
Julius Helzel; kurz nach seinem Tode
versammelten sich 2. Frau Fanny geb. Hubich und die Kinder Friedrich, Else, Artur, Sept. 1927

 
Haus meines Großvaters
Julius Helzel vom Garten aus

Weitere Bilder Juni 2007:

Gertrude Hosbein
1933


Partie im Volksgarten,
mit Gertrude Helzel.
Der Volksgarten
war sehr beliebt.


Fritz Helzel
bei der OT (Organisation Todt)
in Norwegen
(er vermaß Eisenbahnlinien)


Rosen,
Aquarell
von
Julius Helzel


Julius Hosbein
nach der Aussiedlung
im Lager Bad Flinsberg (Isergeb.),
letztes Bild. Er starb am 5.2.1941.


Die bischöfliche Residenz, Aquarell von Julius Helzel



Vorn: Artur u. Fritz Helzel, Leontine Hubich geb. Wilhelm, Else Helzel, Else Gaschler. Hinten: Wilhelmine Gaschler geb. Hubich, Julius Helzel, Hubich-Schwester, Fanny Helzel geb. Hubich.


Leontine Hubich im Wohnzimmer der Familie Helzelm in Rosch, jüngste Schwester von Franziska Helzel geb. Hubich. Alle Gemälde von Julius Helzel.


Blick vom Garten der Fam. Helzel in Czernowitz-Rosch auf die erzbischöfliche Residenz in Czernowitz

Helzel-Haus Czernowitz-Rosch


Mein Großvater Julius Hosbein hatte das 1. Auto in Czernowitz. Beim Ausfahren streikte oft der Motor, und dann mußte er sich mit seinem feinen weißen Hemd unter den Wagen legen und herumtüfteln.


Villa Josefine von hinten


Mein Vater Fritz Helzel in der Helzel-Küche beim Arbeiten mit einer Rechenmaschine bei seinem Ingenieurstudium (Vermessunstechnik)


Czernowitzer Mädchen

Helzel-Küche, 2. Frau Fanny Helzel


Meine Mutter Gertrude mit ihrer Katze
in ihrem Turmzimmer (Villa Josefine)


Sie wollte einen Marineoffizier, daher zog sie selbst einen Marineanzug an.


Meine Mutter auf der Veranda der Villa Josefine als tragische Schauspielerin.


Nach der Aussiedlung 1941: Blick auf Kalisch (Warthegau)

 

Czernowitzer Komponisten:


Carl Mikuli


Emil Paur


Eusebius Mandyczewski


Ludwig Rottenberg

Ottokar Hřimaly, Dr. phil., geb. 20.12.1883 in Czernowitz, war seit 1908 Komponist in Moskau. Er schrieb Symphonien, symphonische Dichtungen, Kammermusik. Er dirigierte am 21.3.1932 das Festkonzert zur Czernowitzer Goethefeier.

Eusebius Mandyczewski, Dr., geb. 18.8.1857 in Czernowitz, gest. 13.7.1929 Wien, war ein Schüler Nottebohms, ab 1879 mit Brahms befreundet und dessen Sekretär, 1887 Archivar der Gesellschaft Wiener Musikfreunde in Wien und Chormusiker der Wiener Singakademie, 1897 Lehrer am Wiener Konservatorium, 1897 Ehrendoktorat der Universität Leipzig. Werke: Gesamtausgabe der Werke Haydns und Schuberts. Auch schrieb er Messen, Kantaten, Lieder, Klavierwerke usw.

Carl Mikuli, geb. 20.10.1821 in Czernowitz, gest. 20.5.1897 in Lemberg, war Pianofortevirtuose, Schüler Chopins, seit 1858 Direktor des Konservatoriums und seit 1888 auch des galizischen Musikvereins in Lemberg. Er schrieb Klavierstücke, Serenade für Klarinette und Klavier, Chöre, Lieder, und gab heraus: Chopins Werke und eine Sammlung rumänischer Volksweisen usw. Nach ihm war im südlichen Czernowitz die Carl-Mikuli-Gasse, bei der Garten- und der Flurgasse, benannt.

Emil Paur, geb. 29.8.1855 in Czernowitz, gest. 1932 in Mistek (Böhmen), Schüler des Wiener Konservatoriums, tüchtiger Dirigent, Klavier- und Violinvirtuose, war Opernkapellmeister in Mannheim und Leipzig, 1893-98 Dirigent der Symphoniekonzerte in Boston, 1898 bis 1903 Direktor des Nationalkonservatoriums in New York, 1904-10 Dirigent in Pittsburg, 1912-13 Kapellmeister an der Kgl. Oper in Berlin. Werke: Symphonie „In der Natur“, Pianoforte-Konzert, Stücke für Pianoforte und Violine usw. – Seine Frau Marie geb. Bürger, geb. 1862 in Gengenbach/Schwarzwald, gest. 27.4.1899 in New York, war eine treffliche Pianistin. – Sein Sohn Kurt war Pianist.

Ludwig Rottenberg, geb. 10.11.1864 in Czernowitz, wurde 1888 Direktor des Orchester-Vereins der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, 1891 1. Kapellmeister am Theater in Brünn, 1892-1925 am Theater in Frankfurt am Main. Werke: Oper „Die Geschwister“, Sonate für Klavier und Violine, Lieder.

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Zusammengestellt von

Dipl.-Ing. Gerhard Helzel

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